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Sektionssprecher "Systemneurobiologie"

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Prof. Dr. Hermann Wagner

Institut für Biologie II
Lehrstuhl für Zoologie/Tierphysiologie
RWTH Aachen
Kopernikusstraße 16
D-52074 Aachen
Tel.: +49-241-8024835
FAX: +49-241-8022133
email: wagner@bio2.rwth-aachen.de
Homepage: http://www.birdland.bio2.rwth-aachen.de

Prof. Dr. Hermann Wagner
Geburstdatum
1. Februar 1953 in Speckbrodi, Lkr. Donau-Ries
Familienstand
Verheiratet mit Ingeborg Wagner, 2 Kinder (Andrea und Stefan)
Hobbies
Fußball (spiele selbst noch aktiv), Tanzen, Ornithologie

Werdegang

Studium der Biologie (Diplom) in Ulm, Erlangen und Tübingen: Die ZVS hat mich nach Ulm geschickt, aber meine FreundInnen waren in Erlangen. Deshalb wechselte ich nach dem 1. Fachsemester nach Erlangen. In Tübingen gab es - als einzigem Ort in Deutschland - das damals neue Fach "Biologische Kybernetik". Deshalb wechselte ich nach dem Vordiplom nach Tübingen.

Diplom- und Doktorarbeit am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik (Betreuer Prof. Reichardt) zur visuellen Orientierung bei Stubenfliegen.

Postdoctoral Fellow am California Institute of Technology, Pasadena USA, bei Prof. Konishi, der mich wegen seiner Art, das Schalllokalisationsystem der Schleiereule zu untersuchen, faszinierte

Wissenschaftlicher Angestellter am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik, Tübingen, in der Gruppe von Professor Kirschfeld von 1987-1994, der mir alle Freiheiten ließ, meine eigene Forschung durchzuführen.

In dieser Zeit Habilitation in Tierphysiologie an der Universität Tübingen, Heisenbergstipendiat am Zoologischen Institut der TU München bei Prof. Manley 1994-1995, seit 1995 Professor für Zoologie/Tierphysiologie and der RWTH Aachen.

Mitgliedschaften

  • Deutsche Zoologische Gesellschaft (dort Sprecher der Studiengruppe Neurobiologie seit 2002)
  • Society for Neuroscience
  • Neurowissenschaftliche Gesellschaft (seit 2000 Sprecher der Sektion Systemneurobiologie)
  • International Society for Neuroethologie, Academia Europaea
  • Senatsausschuss für tierexperimentelle Forschung der DZG
  • Sprecher des Kompetenzzentrums Bionik an der RWTH Aachen

Arbeitsgebiete

Ich interessiere mich vor allem für die Frage, wie Gehirne komplexe Verhaltensleistungen zu Stande bringen. Zu diesem Zweck untersuchen die MitarbeiterInnen meines Lehrstuhls und ich selbst mit ethologischen und neurobiologischen Methoden die Mechanismen, die der Orientierung und dem Beutefangverhalten von Schleiereulen zu Grunde liegen.

Die Schleiereule ist ein Spezialist für Jagd in der Nacht. Schleiereulen haben Spezialisierungen für Schalllokalisation (Den Schleier, asymmetrische Ohren) und Tiefensehen (frontal-stehende Augen). Diese Spezialisierungen haben ihr Pendant im Gehirn: vergrößerte Kerne.

Um das komplexe Verhalten auf der neuronale Seite zu verstehen, haben wir einen breiten Ansatz gewählt und arbeiten mit Spezialisten aus vielen Ländern zusammen, weil das effektiver ist, als alle Techniken in das eigene Labor zu holen.

In letzter Zeit haben wir unseren Ansatz ausgeweitet und bionische Fragestellungen mit einbezogen.

Ausgewählte Publikationen

Nieder A and Wagner H (1999) Perception and neural coding of subjective contours in the owl. Nature Neuroscience 2: 660-663.

Kempter R, Leibold C, Wagner H, van Hemmen JL (2001) Formation of temporal-feature maps by axonal propagation of synpatic learning. PNAS 98: 4166-4171.

Wagner H, Mazer JA and von Campenhausen M (2002) Response properties of neurons in the core of the central nucleus of the inferior colliculus of the barn owl. Europ J Neurosci 15: 1343-1352.

Wagner H, Güntürkün O and Nieder B (2003) Anatomical markers for the subdivisions of the barn owl's inferior-collicular complex and adjacent peri- and subventricular structures. J. comp. Neurol. 465: 145- 159.

Wagner H (2004) A comparison of neural computations underlying stereo vision and sound localization. J. Physiol. (Paris) 98: 135-145.



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