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Jugend forscht Sonderpreis der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft 2009

Die Neurowissenschaftliche Gesellschaft vergibt jährlich einen mit 500€ dotierten Sonderpreis für ein neurowissenschaftliches Projekt im Rahmen des Bundeswettbewerbs "Jugend forscht".

Die Preisträger werden zudem zur Göttinger Tagung eingeladen und erhalten für 1 Jahr ein freies Abonnement für das Neuroforum.

Die Preisträgerin Celia Viermann mit Prof. Dr. Hans-Joachim Pflüger.

Der Preisträger 2009 ist der 20-jährige Marc-Andre Schulz aus Aachen. Er erhält den Preis für sein Projekt "Treffsichere Alzheimer-Diagnosen-Erkennung neurologischer Defekte durch Random Generation Tasks".

Der Patient erhält eine ungewöhnliche Aufgabe: Er muss im Geiste würfeln und dann laut das Ergebnis sagen und zwar viele Male nacheinander. Random Generation Tasks, so nennen Fachleute diese Art von Tests, die bei der Diagnose bestimmter neurologischer Erkrankungen helfen sollen, etwa von Alzheimer und Parkinson. Das Problem: Wie erkennt man, ob sich hinter den von den Patienten genannten Zufallszahlen womöglich ein krankhaftes Muster verbirgt? Um diese Frage zu beantworten, hat Marc-Andre Schulz ein spezielles Computerprogramm entwickelt einen sogenannten genetischen Algorithmus, der automatisch nach verräterischen Abweichungen fahndet. Die Hoffnung des jungen Forschers: Vielleicht könnte die Methode genügen, um ohne zusätzliche Hilfsmittel treffsichere Diagnosen zu liefern.

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