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Jugend forscht Sonderpreis der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft 2011

Die Neurowissenschaftliche Gesellschaft vergibt jährlich einen mit 500 € dotierten Sonderpreis für ein neurowissenschaftliches Projekt im Rahmen des Bundeswettbewerbs "Jugend forscht".

Die Preisträger werden zudem zur Göttinger Tagung eingeladen und erhalten für 1 Jahr ein freies Abonnement für das Neuroforum.

Die Preisträger Yvonne Stellmach, Tim Schmäche, Sven Westermann vom Carl-Zeiss-Gymansium

Die Preisträger 2011 sind Yvonne Stellmach, Tim Schmäche, beide 18 Jahre alt, und der siebzehnjährige Sven Westermann. Alle drei besuchen das Carl-Zeiss-Gymansium in Jena/Thüringen. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit “Akromegalie und Behandlungsmöglichkeiten”.

Akromegalie ist ein krankhafter Überschuss an Wachstumshormonen, der zumeist von einer Geschwulst am Vorderlappen der Hirnanhangdrüse verursacht wird. Die Folge ist ein überwucherndes Wachstum, insbesondere von Bindegewebe und Knochen. Derzeit ist Akromegalie chirurgisch, strahlentherapeutisch oder medikamentös mit Octreotid behandelbar. Gegen dieses Präparat entwickeln Patienten mit fortlaufender Behandlung allerdings oftmals eine Resistenz. Yvonne Stellmach, Tim Schmäche und Sven Westermann haben sich zum Ziel gesetzt, verschiedene Substanzen als Alternative zu Octreotid zu testen. Auf Grundlage ihrer Untersuchungsergebnisse konnten sie konkrete Empfehlungen für das weitere Vorgehen in der Medikamentenforschung geben.

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