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FEI Technologiepreis der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft 2015

Dieser Preis wird alle zwei Jahre durch die Neurowissenschaftliche Gesellschaft e.V. für herausragende Arbeit auf dem Gebiet der Entwicklung neuer Technologien in der Hirnforschung verliehen. Der von FEI Munich GmbH gestiftete Förderpreis von 2.500 € soll junge WissenschaftlerInnen bis zu einem Alter von 35 Jahren unterstützen. Voraussetzung ist eine durch Publikationen dokumentierte hervorragende Forschungsarbeit. Der/die BewerberIn sollte in einem deutschen Labor arbeiten oder als Deutscher im Ausland tätig sein. Die Bewerbung kann entweder direkt oder durch Vorschlag erfolgen. Bewerbungen aus allen Gebieten der Neurowissenschaften sind willkommen. Eine Mitgliedschaft in der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft ist keine Voraussetzung. Ort der Preisverleihung ist die Göttinger Tagung der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft. Der Preisträger hält dort einen Vortrag über seine Arbeit.

Benjamin Judkewitz

Benjamin Judkewitz wurde im Sommer 2014 auf eine tenure-track W2-Professur im Exzellenzcluster NeuroCure an der Charité berufen, um an der Schnittstelle zwischen Neurobiologie und Photonik zu forschen. Nach seiner Promotion als Neurobiologe am University College London erhielt er das Sir Henry Wellcome Fellowship und wählte das Department of Electrical Engineering and Bioengineering des California Institute of Technology (Caltech) für seine Postdoc-Zeit. Am Caltech arbeitete Benjamin Judkewitz gemeinsam mit Physikern und Ingenieuren und entwickelte neue Verfahren, die basierend auf der sogenannten optischen Zeitumkehr (optical time reversal) die optische Streuung überwinden und mehrere Millimeter tief in streuende Gewebe vorzudringen vermögen. Das Ziel seiner Arbeitsgruppe im Exzellenzcluster NeuroCure ist es, diese Methode weiter zu entwickeln und sie zur Anwendung in der Neurobiologie zu führen. Durch die Kombination der optischen Zeitumkehr mit elektrophysiologischen Methoden hat er vor, in tiefe Schichten des Gehirns vorzudringen, die bisher optisch unerreichbar waren, und dort den Zusammenhang zwischen neuronaler Funktion und Netzwerkarchitektur zu erforschen. Eine Überwindung der optischen Streuung würde nicht nur zu neuen Erkenntnissen in der Neurobiologie führen, sondern das Studium einer Vielzahl bisher unzugänglicher biologischer Gewebe ermöglichen

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