Neurowissenschaftliche Gesellschaft trick Neurowissenschaftliche Gesellschaft
Neurowissenschaftliche Gesellschaft Neurowissenschaftliche Gesellschaft Neurowissenschaftliche Gesellschaft
trick

Videobiographien


Prof. Josef Dudel ist ein international anerkannter Experte auf dem Gebiet der synaptischen Transmission. Zusammen mit Stephen F. Kuffler gilt er als Entdecker des Mechanismus der präsynaptischen GABAergen Hemmung. Seine Laufbahn begann er jedoch als Herzphysiologe. In Zusammenarbeit mit Wolfgang Trautwein führte er an einzelnen Herzmuskelfasern bahnbrechende elektrophysiologische Untersuchungen durch. Zudem sind ihm eine Reihe methodischer Innovationen zu verdanken, darunter die Technik des liquid filament switch, durch die eine neue Ära im Verständnis der Glutamatrezeptorkinetik eingeleitet wurde.

Josef Dudel wurde 1930 in Küstrin geboren, promovierte 1957 in Heidelberg zum Dr. med. und habilitierte sich 1962 in Herz-Kreislauf-Physiologie. 1971 wurde er ordentlicher Professor und Direktor des Physiologischen Institutes der Technischen Universität München, wo er bis zu seiner Emeritierung (1998) tätig war. Bis heute betreibt er an diesem Institut ein Labor und ist als Experimentator aktiv. Von 1991 bis 1997 wirkte er als Dekan der medizinischen Fakultät der TU München. Er engagierte sich in zahlreichen Gremien, darunter im Senat der DFG oder im Board of Governors, der German-Israeli Foundation for Scientific Research and Development (GIF). 1982 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.



Als Experte für visuo-vestibuläre Interaktionen hat sich Prof. Dichgans 1983 an Untersuchungen im Rahmen des Raumfahrtprogramms Spacelab-1 beteiligt, als Ulf Merbold, der erste Nicht-Amerikaner auf einer US-Shuttle-Mission ins All flog. Es folgten viele Arbeiten zur Physiologie des Kleinhirns und seiner Erkrankungen.

J. D. wurde 1938 geboren. Studium der Medizin in Freiburg im Breisgau und München. Promotion (1962); Neurologische Ausbildung und Oberarzttätigkeit (1965-1977) bei R. Jung in Freiburg; Forschungsaufenthalt am Institut für Psychologie des Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, USA (1971/72), dort Arbeiten mit E. Bizzi; R. Held und L. Young; Direktor der Neurologischen Universitätsklinik an der Universität Tübingen (1977-2005); J. D. war Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (1999-2005); Gründungsdirektor des Hertie-Instituts für Klinische Hirnforschung in Tübingen (2001); Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Er ist verheiratet, hat 5 Kinder, 6 Enkel.



Sein wissenschaftliches Interesse galt zeitlebens dem auditorischen System der Fledermäuse, speziell den Mechanismen der Echoortung, wobei es ihm gelang, Ansätze der Verhaltensökologie, vergleichenden Anatomie, Elektrophysiologie und Systemtheorie zu verknüpfen.

G. N. wurde 1935 in Nagold/Schwarzwald geboren, promovierte 1962 in Tübingen zum Dr. rer. nat. Von 1972 bis 1980 war er Direktor des Lehrstuhls für Zoologie an der Goethe-Universität Frankfurt, und von 1980 bis 2003 leitete er den Lehrstuhl für Zoologie und vergleichende Anatomie an der Ludwig- Maximilians-Universität München. Von 1993 bis 1994 war er Vorsitzender des Wissenschaftsrates. 1990 erhielt er die Karl- Ritter-von Frisch Medaille der Deutschen Zoologischen Gesellschaft. G. N. war Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, der Academia Europaea und Honorary Fellow of the Indian Academy of Science. Am 15. August 2008 verstarb er nach langer Krankheit in München.



Prof. Kreutzberg ist Experte auf dem Gebiet von Degeneration und Regeneration im Zentralnervensystem. 2007 erhielt er das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, womit auch seine umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit gewürdigt wurde.

G. W. K. wurde 1932 in Ahrweiler geboren, promovierte 1961 in Freiburg/Br. zum Dr. med. und habilitierte sich 1971 in Neuropathologie an der TU München. 1964-1965 war er Postdoctoral Fellow am MIT, Department of Psychology, Cambridge,USA. 1978 wurde er Wissenschaftliches Mitglied des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie, wo er bis zu seiner Emeritierung (2000) als Direktor der Abteilung für Neuromorphologie tätig war. Von 1985 bis 1995 wirkte er außerdem als geschäftsführender Direktor des Theoretischen Instituts des MPI für Psychiatrie/Neurobiologie in München-Martinsried. Von 1999-2000 war G. W. K. Präsident der Neurowiss. Gesellschaft. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne.


bottombarleft bottombarsize bottombarright