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Zusammenfassung 1

Multimodaler Atlas des menschlichen Gehirns: Ein Weg zur integrierten Struktur-Funktionsanalyse

Katrin Amunts und Karl Zilles

Zusammenfassung
Brodmanns Hirnkarte (1909) ist immer noch eine weit verbreitete Referenz zur Analyse des Zusammenhangs von Struktur und Funktion bei funktionell bildgebenden Untersuchungen. Der direkte Vergleich (z.B. über den computerisierten Talairach- Atlas) mit Befunden aus der Bildgebung ist jedoch fraglich und reliable Aussagen darüber, welche zytoarchitektonischen Areale bei einer bestimmten Hirnfunktion involviert sind, können nicht getroffen werden. Wir zeigen hier deshalb einen neuen multimodalen, dreidimensionalen Atlas auf der Basis von Kartierungen an histologischen Schnittserien von zehn post mortem - Gehirnen. Zytoarchitektonische Analysemethoden haben sich seit Brodmanns Zeiten deutlich weiterentwickelt: die Arealgrenzen werden über ein benutzerunabhängiges Verfahren bestimmt; sie werden mit denen einer rezeptorarchitektonischen Kartierung im Sinne eines multimodalen Ansatzes abgestimmt; die individuellen Karten werden in einen gemeinsamen 3D-Referenzraum gebracht und Probability maps berechnet, die für jeden Punkt des Raumes Angaben zur interindividuellen Variabilität in Ausdehnung und Lage eines Areals enthalten.

Key words: brain; human; cerebral cortex; cytoarchitecture; receptorarchitecture; brain atlas



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