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Zusammenfassung 3

Dem Innenleben der Synapsen auf der Spur

Stephan J. Sigrist und Carolin Wichmann

Zusammenfassung
Chemische Synapsen stellen zentrale Elemente sowohl für Übertragung als auch Speicherung von Informationen in allen Nervensystemen inklusive unseres Gehirns dar. Sie fungieren als schnelle, hochkontrollierte und adaptive Kommunikationsstrukturen, an denen synaptische Vesikel mit spezialisierten Zellmembranen innerhalb von Millisekunden zur Fusion gebracht werden. Diese Leistungen der Synapsen werden durch eine komplexe hochgeordnete Proteinarchitektur (Zytomatrix) ermöglicht, deren Studium bis vor Kurzem eine ausschließliche Domäne der Elektronenmikroskopie war. Drosophila-Synapsen zeigen zum einen eine ausgeprägte Zytomatrix (T-bar) und erlauben gleichzeitig die effektive Anwendung genetischer Techniken beim funktionellen Studium dieser Strukturen. Der Artikel illustriert Prinzip und Anwendung unseres methodischen Spektrums beim Studium der molekularen Architektur von Drosophila-Synapsen. Hierbei spielt das Aufkommen hochauflösender Verfahren modernster Lichtmikroskopie, die in den letzten Jahren die Auflösungsschärfe bis zu 10-fach steigern konnten, eine Schlüsselrolle.

Keywords: synapse; active zone; learning and memory; in vivo imaging; Drosophila

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