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Nf02_2012 - Greifzu, Franziska

Ein lokaler Schlaganfall schädigt Plastizität und Lernvermögen auch in entfernt liegenden Gehirnregionen. Eine entzündungshemmende Therapie ist zum Teil wirksam. (A C): Optisch registrierte Aktivierung der Sehrinde nach Reizung des kontra- beziehungsweise ipsilateralen Auges ohne (A) und mit MD (B) bei Mäusen mit einer photothrombotischen Läsion (PT) in S1. Darstellung wie in Abbildung 2 und 3. Im Gegensatz zu Kontrolltieren (Abbildung 2) löst eine MD bei Tieren mit einem Schlaganfall keine signifikante Augendominanzverschiebung aus: V1 wird weiterhin stärker vom kontralateralen (geschlossenen!) Auge aktiviert, ODI-Werte sind unverändert und warme Farben überwiegen in der ODI-Karte. (D) Eine PT-Läsion verhindert auch die Sehschärfezunahme nach MD. Aufgetragen ist die Sehschärfe für die jeweilige Gruppe über sieben Tage. Bei Kontrolltieren steigt die Sehschärfe des offenen Auges während der MD signifikant an (Kontrolle+MD). Bei PT-Tieren mit einer Läsion blieb dieser Effekt jedoch aus (PT+MD). Behandelt man die Tiere mit der entzündungshemmenden Substanz Ibuprofen (PT+MD+Ibu), so wird das sensorische Lernen vollständig wiederhergestellt. Die Augendominanzplastizität konnte jedoch nicht therapiert werden (C) (verändert nach Greifzu et al., 2011).

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