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Nf03_2012 - Lappe, Markus

Das Modell der Wahrnehmung biologischer Bewegung aus einer sequenziellen Analyse der Körperhaltung (Lange und Lappe 2006) besteht aus zwei Verarbeitungsstufen. Die erste Stufe enthält Neurone, die selektiv auf die Haltung eines Körpers antworten, der aus einer bestimmten Perspektive gesehen wird. Jede Zelle kann als Schablone für die Ansicht eines Körpers in dieser Haltung betrachtet werden. Die Zellantwort hängt von der Übereinstimmung der Reizpunkte mit der Schablone in allen Einzelbildern ab. Die Orientierungsrichtung des Reizes (links oder rechts) wird durch den Vergleich der maximalen Antworten der neuronalen Schablonen in jeder Richtung bestimmt. Die zweite Stufe berechnet die zeitliche Sequenz der Aktivität der Körperhaltungsszellen und erzeugt so eine Selektivität für Körperbewegung. Die Unterscheidung zwischen Vorwärts- und Rückwärtsgehen ergibt sich aus dem Vergleich der Aktivierung während zweier möglicher Bewegungssequenzen. Die Selektivität der neuronalen Schablonen für bestimmte Körperhaltungen hängt mit den Hirnarealen zusammen, in denen Körperform verarbeitet wird (extrastriäre und fusiforme Körperareale), die Selektivität für Körperbewegung dagegen mit der Selektivität für biologische Bewegung im Sulcus temporalis superior.

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