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Nf04_2014 - Reichenbach, Andreas

Weg des Lichtes durch die umgekehrte Wirbeltiernetzhaut. (A, B) Nachdem das Licht den optischen Apparat des Auges passiert hat, gelangt es über einen Müllerzellendfuß in das Netzhautgewebe hinein. Dort wird es durch den dicken Fortsatz der Gliazelle geleitet, weshalb Müllerzellen in Lichtstreuungsexperimenten (ähnlich wie in Abb. 3) als dunkle längliche Strukturen mit geringer Streuung innerhalb der stark streuenden plexiformen Schichten (Sterne) erscheinen (B, unten). Maßstab 10 µm. Im Lichtweg jeder „Müllerzell-Lichtfaser“ (rot) befindet sich gerade ein Zapfen-Photorezeptor (grün) (B, oben). (A, C) Danach wird das Licht durch ein Linsensystem, bestehend aus aufeinanderfolgenden Stäbchenphotorezeptorkernen, durch die äußere Körnerschicht transportiert, die bei nachtaktiven Säugern besonders dick ist. Die Wirksamkeit des Linsensystems wurde kürzlich durch FDTD-Simulationen demonstriert (Solovei et al. 2009). (A, D) In früheren Experimenten gelang Enoch der direkte Beweis für die Lichtleitfähigkeit der inneren und äußeren Photorezeptorsegmente, indem er zeigen konnte, dass die Lichttransmission dort in typischen - den Lichtleitmoden entsprechenden - Mustern erfolgt (Enoch 1963); Eichbalken 1 µm. Entlang der Kaskade von lichtleitenden Strukturen hinter einem Müllerzellendfuß (A) gelangt das Licht schließlich zu den Sehpigmentmolekülen eines einzelnen Zapfens (B, oben) und einer Tierart-spezifischen Anzahl von Stächen, wo es in ein elektrochemisches Signal umgewandelt wird, das weiter zum Gehirn übertragen werden kann. Bilder bearbeitet nach Enoch 1963, Franze et al. 2007, Solovei 2009 und Agte et al. 2011.

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