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Nf01_2008 - Nothwang, Hans Gerd

Abb. 5: Der Depolarisation-Hyperpolarisation-Wechsel beruht auf der entwicklungsabhängigen Aktivität von Chlorid-Transportern. Die meisten inhibitorischen Synapsen vollziehen im Laufe der Entwicklung einen Wechsel von einer durch GABA oder Glyzin ausgelösten Depolarisation zu einer Hyperpolarisation (D-H-Wechsel). Dieser beruht auf Veränderungen der intrazellulären Chloridkonzentration ([Cl–]i), die durch aktive Transporter reguliert wird. In einigen Systemen fungiert der Na+-K+-2Cl–-Kotransporter NKCC1 vor dem D-H-Wechsel als Cl–-Einwärtstransporter und wird während der Entwicklung in der Expression herunterreguliert. In anderen Systemen ist der Cl–-Einwärtstransporter noch nicht identifiziert. Der K+-Cl–-Kotransporter KCC2 ist in allen untersuchten Systemen, die einen D-H-Wechsel vollziehen, für den Cl–-Auswärtstransport in reifen Neuronen verantwortlich. Die Regulation von KCC2 kann einerseits über eine entwicklungsabhängige Steigerung der Expression erfolgen. Daneben gibt es in vielen Hirnregionen eine posttranslationale Regulation von KCC2. Der Transporter liegt dabei in unreifen Neuronen als transportinaktives Monomer vor. Altersabhängig kommt es zu einer Oligomerisierung, die mit der Aktivierung korreliert.

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