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Nf03_2014 - Felmy, Felix

Riesensynapsen im auditorischen Hirnstamm. A) Schematische Darstellung der auditorischen Hirnstammschaltkreise in denen Riesensynapsen vorkommen. Held’sche Endkolben und modifizierte Endkolben gehen aus den auditorischen Nervenfasern (AFN, auditory nerve fiber) hervor und liegen im AVCN (anterior ventral cochlear nucleus) wo sie „bushy“ Zellen (BZ) innervieren. Die erregenden (rot) BZ projezieren in den SOC (superior olivary complex). Im MNTB (medial nucleus of the trapezoide body) liegt die Held‘sche Kelchsynapse. Die inhibitorischen MNTB-Neurone (blau) projezieren unter anderem in die LSO und MSO (laterale und mediale superiore olive). Im inhibitorischen LNTB (lateral nucleus of the trapezoide body) gibt es ebenso große somatische Synapsen welche zumindest auf die MSO projezieren. Der zweite Schaltkreis in dem Riesensynapsen vorkommen nimmt Ursprung in der Octopuszellregion im PVCN (posterior ventral cochlear nucleus) von wo aus Axone in den VNLL (ventral nucleus of the lateral lemniscus) projezieren und dort auf globulären Neurone somatische Riesensynapsen auszubilden. Diese inhibitorischen VNLL-Neurone innervieren den Lateralen Lemniscus von ventral nach dorsal (DNLL: dorsal ncleus of the lateral lemniscus) bin hin zum IC (inferior colliculus). B) Schematische Darstellung einer somatische Riesensynapse. Die präsynaptische Nervenendigung terminiert auf dem postsynaptischen Soma und beinhaltet eine Vielzahl von Freisetzungszonen zur Ausschüttung von Neurotransmitter. C1-4) Immunhistochemische Analyse zeigt im AVCN, MNTB, LNTB und VNLL große somatisch lokalisierte präsynaptische Kontaktstellen, welche mittels SV2 (synaptic vesicle 2) Anfärbung visualisiert werden können. Die Zellkörper und Fortsätze sind durch MAP-2 (microtubuli assosiated protein 2) im AVCN, MNTB und VNLL und durch Calretinin im LNTB sichtbar gemacht.

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