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Nf03_2012 - Borst, Alexander

Der Reichardt - Detektor ist ein Algorithmus, der beschreibt, wie lokale Bewegungsinformation aus nicht-richtungsselektiven Eingangssignalen extrahiert wird. Er besteht aus zwei spiegelsymmetrischen Untereinheiten, die jeweils Eingang von benachbarten Photorezeptoren erhalten. Innerhalb einer jeden Untereinheit wird das Signal eines Photorezeptors durch einen Tiefpassfilter mit einer Zeitkonstante τ verzögert und anschließend mit dem augenblicklichen Signal des benachbarten Photorezeptors multipliziert (M). Die Ausgangssignale der beiden Untereinheiten werden anschließend voneinander subtrahiert. (B): Die neuronalen Säulen des optischen Lobus der Fliege (nach Fischbach und Dittrich 1989). Ein Großteil der heutigen Forschung über das Bewegungssehen der Fliege befasst sich mit der Identifikation derjenigen Neurone in den Säulen, die die Komponenten des Reichhardt - Detektors repräsentieren. Lamina, Medulla, Lobula und Lobulaplatte (lobula plate) sind Schichten des optischen Lobus. (C): Unter den verschiedenen Neuronen der Lamina der Fliege repräsentieren L1 und L2 die Eingangslinien zum Bewegungssehsystem. Durch die Aufteilung des Eingangssignals in ein ON (L1) - und ein OFF - Signal (L2) entsteht eine funktionelle Spezialisierung. In diesen beiden Systemen wird Bewegung parallel verarbeitet. Die Fliege besitzt also 2 Bewegungsdetektoren pro Säule, einen, der die Bewegung von Dunkel-Hell-Kanten verarbeitet, und einen für die Bewegung von Hell-Dunkel-Kanten. DC = ‚Direct Current‘ = Gleichspannungs-Anteil, HP = ‚High-Pass‘ = Hochpass, LP = ‚Low-Pass‘ = Tiefpass, M = Mulitplikation

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