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Nf03_2013 - Pape, Hans-Christian

Schaltkreise des Furchtgedächtnisses. (A) Bis vor wenigen Jahren war man vereinfacht davon ausgegangen, dass die Laterale Amygdala (LA) den Ort der Bildung und Abspeicherung der Assoziation zwischen Tonsignal und Fußreiz darstellt. Entsprechend führte die erneute Präsentation des Tons über die LA zu einer Aktivierung der Zentralen Amygdala (CeA), die ihrerseits die Furchtreaktionen auslöste. (B) Heute wissen wir von der Existenz paralleler Prozesse, von multiplen seriell verschalteten inhibitorischen Interneuronen (z.B. ON- und OFF-Neuronen in CeA), von der differenziellen Regulation aktiver und passiver Furchtreaktionen mittels Einbeziehung des Basalen Vorderhirns bzw. Zentralen Höhlengraus (PAG) und der separaten Kodierung von elementaren (1) und konfigurellen (2) konditionierten Stimuli und der Verstärkung der Furchtreaktion durch den Prälimbischen Kortex (PrL) (3). Vereinfachend wurden nur ausgewählte Projektionen in die Schemata eingeschlossen, wobei inhibitorische Neuronen in Blau und exzitatorische Neuronen in Rot dargestellt werden. (BLA – Basale Amygdala; CeL – Zentrolaterale Amygdala; CeM – Zentromediale Amygdala; HPC – Hippokampus; LA – Laterale Amygdala; PAG – zentrales Höhlengrau/ engl. Periaqueductal Grey; PrL – Prälimbischer Kortex)

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