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Nf01_2001 - Götz, Jürgen

Radiale Gliazellen als Vorläuferzellen (A) faßt in einer schematischen Zeichnung die beiden Möglichkeiten zusammen, wie sich radiale Gliazellen teilen könnten. Unter 1) ist die bisherige Auffassung dargestellt, daß alle Vorläuferzellen, so auch radiale Gliazellen, ihre Fortsätze während der M-Phase der Zellteilung einziehen. Die unter 2) dargestellte alternative Möglichkeit ist, daß radiale Gliazellen ihren langen Fortsatz auch während der M-Phase beibehalten, und die an der Innenseite des Neuralrohrs neugebildeten Zellen einen neuen Fortsatz ausbilden, falls es sich um neue radiale Gliazellen handelt. (B) zeigt die fluoreszenzmikroskopische Aufnahme eines Schnittes durch den cerebralen Cortex einer Maus am Embryonaltag 14. Unten im Bild ist der Ventrikel, also der innere Hohlraum des Neuralrohrs, zu erkennen. Die Zellkörper der Vorläuferzellen liegen in der Ventrikulärzone (VZ), an der Innerseite des Neurahlrohrs. Die Doppel-Immunfärbung des brain-lipid-binding Proteins (BLBP), das von wandernden Neuronen in radialen Gliazellen induziert wird, und dem S-Phasenmarker BrdU (Bromo-desoxy-Uridin), zeigt, daß auch radiale Gliazellen, an deren Fortsätze Nervenzellen entlang wandern, die DNA-Synthesephase des Zellzyklus durchlaufen und BrdU inkorporiert haben. Diese doppelt-immunopositiven Zellen sind mit Pfeilen markiert. (C) zeigt eine fluoreszenzmikroskopische Aufnahme eines Schnittes durch den cerebralen Cortex der Maus am Embryonaltag 14, der mit einem Antikörper (4A4) gegen die von Cdc2-Kinase phosphorylierte Form von Vimentin, einem Intermediärfilament, gefärbt wurde. Diese phosphorylierte Form von Vimentin tritt nur während der G2/M-Phase des Zellzyklus auf (Kamei et al. 1998). Wie in (B) ist die dem Ventrikel zugekehrte Seite mit VZ beschriftet, die Aussenseite des Cortex ist mit ‘Pia’ gekennzeichnet. Radiale Fortsätze von Zellen in der G2/M-Phase des Zellzyklus reichen fast bis zur Aussenseite des Cortex (Pfeil). Diese Beobachtung unterstützt die in (A) unter 2) dargestellte Teilungsmöglichkeit von radialen Gliazellen unter Beibehaltung ihrer langen radialen Fortsätze.

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