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Nf02_1998 - Egelhaaf, Martin

Verhaltensanalyse im Flugsimulator. A Fixiert fliegende Fliege (Lucilia spec.) vor einem Streifenmuster als visuellem Reiz. B Optomotorische Kursstabilisierung: Verhaltensreaktionen einer Fliege als Funktion der Zeit unter 'closed-loop'-Bedingungen, das heißt, die Reaktionen der Fliege beeinflußten ihren visuellen Eingangsreiz wie in einer normalen Flugsituation. Während eines Zeitintervalls (siehe roter Balken) wird dem Muster von außen eine Störung aufgezwungen, die dieses unter 'openloop'-Bedingungen mit konstanter Geschwindigkeit in eine Richtung bewegen würde. Während der Störung erzeugt die Fliege im Mittel ein Drehmoment (obere Spur), das dazu führt, daß sich das Muster deutlich weniger verschiebt als ohne Rückkopplung (untere Spur: parallele Linien deuten Position bestimmter Musterelemente unter 'open-loop'-Bedingungen an). Trotz der Drehmoment- und damit einhergehenden Geschwindigkeitsfluktuationen bewegt sich das Reizmuster nur wenig um seine mittlere Position herum (gelb unterlegte Vergroßerung in unterem Diagramm). Die Störung wird also gut kompensiert (Daten aus Warzecha und Egelhaaf Phil. Trans.Roy.Soc.Lond.B 351: 1579-1591, 1996). C Detektion eines Objekts vor bewegtem Hintergrund: Gemittelte Verhaltensreaktionen von Fliegen unter 'openloop'-Bedingungen. Der Fliege wurde vorgetäuscht, daß sie vorwärts fliegt, indem Streifenmuster vor den beiden Augen von vorne nach hinten bewegt wurden. In einem Bereich des Musters wurde für kurze Zeit die Bewegungsgeschwindigkeit erhöht oder erniedrigt. Dadurch wird plötzlich ein Objekt sichtbar. Die Detektierbarkeit des Objekts hängt von der Objekt- und der Hintergrundgeschwindigkeit ab (jeweils angegeben durch die zeitliche Frequenz, das heißt die Anzahl der Hell-Dunkel-Wechsel an einer Stelle des Musters pro Sekunde). Es werden nur deutliche objektgerichtete Drehreaktionen ausgelost, wenn sich das Objekt schneller bewegt als der Hintergrund. Das Objekt wird am besten detektiert, wenn sich der Hintergrund auch bewegt. (Daten aus Kimmerle et al 1997).

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