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Nf04_2009 - Dreier, Jens

Abb. 2: Inverse neurovaskuläre Kopplung an SD im menschlischen Hirn nach aneurysmatischer Subarachnoidalblutung. Oben rechts ist der subdurale Opto-/Elektrodenstreifen gezeigt. Die sechs Spuren repräsentieren simultane Ableitungen einer einzelnen SD, die von Opto-/Elektrode 4 (blau) nach 5 (rot) wandert. Die Kalibrationsbalken gelten auch für die jeweils darüberliegende Spur. Die vier oberen Spuren identifizieren die SD elektrophysiologisch. Spur 1 und 2: bandpass-gefiltertes Elektrokortikogramm (engl.: electrocorticogram(ECoG)) (0.01 -- 0.5 Hz) mit den typischen langsamen Frequenzkomponenten einer SD. Die SD breitet sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 4,0 mm/min aus. Spur 3 und 4: bandpass-gefiltertes Elektrokortikogramm (10 -- 45 Hz). Während die hochfrequente Aktivität in Elektrode 5 bereits durch eine vorhergehende SD supprimiert ist, kommt es in Elektrode 4 zu einer Depression der elektrokortikografischen Aktivität während der langsamen Potenzialverschiebung in Spur 1. Spur 5 und 6: Für die inverse neurovaskuläre Kopplung typischer Blutflussabfall während der kortikalen Depolarisationsphase (spreading ischemia (SI)). Beachte, dass die elektrophysiologischen Änderungen in Elektrode 4, den Blutflussänderungen in den Optoden vorausgehen und der Blutflussabfall von Optode 4 nach 5 wandert. Im zerebralen Computertomogramm wurde nach dem Ereignis ein Infarkt sichtbar, der das von den Elektroden erfasste Gebiet mitbetraf.

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