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Nf02_1998 - Egelhaaf, Martin

Neuronale Schaltkreise, die unterschiedliche Aspekte des optischen Flusses auswerten. A System zur optomotorischen Kurskontrolle: Eines der Ausgangselemente dieses Systems ist die HSE-Zelie (schematisch dargestellt in der rechten Gehirnhälfte). Die HSE-Zelie reagiert am besten auf kohärente, großflächige Bildverschiebungen, die auf dem Auge auftreten, wenn sich die Fliege um ihre Hochachse dreht (siehe entsprechende Einschaltfigur). Die HSE-Zelle erhält diese Eigenschaft als Analysator für optischen Fluß dadurch, dass sie zum einen mit ihrem Dendriten die Ausgangssignale vieler retinotop organisierter, bewegungsempfindlicher Elemente integriert und zum anderen erregt wird durch die H2-Zelle der kontralateralen Gehirnhälfte (siehe entsprechende Einschaltfigur). B System zur Objektdetektion: Die Ausgangselemente dieses Systems sind die FD-Zellen (von denen eine in der rechten Gehirnhälfteschematisch dargestellt ist). Die FD-Zellen reagieren am stärksten auf die Bewegung relativ kleiner Objekte und werden gehemmt durch großflächige Bewegung. Die FD1-Zelle wird im ipsilateralen Sehfeld durch retinotope Eingangselemente aktiviert. Die Hemmung der FD1-Zelle während großflächiger rotatorischer Bildverschiebungen erfolgt durch die VCH. Zelle über GABAerge dendro-dendritische Synapsen. Die VCH-Zelle erhält ihre Eingangssignale auf der ipsilateralen Seite durch retinotope Eingangselemente. Darüber hinaus wird sie durch zwei Neuronen der kontralateralen Gehirnhalfte (H1- und H2-Zelle) in zweierlei dendritischen Bereichen aktiviert (siehe entsprechende Einschaltfiguren; der Dendrit der IH1- und der H2-Zelien ist nur durch ein Rechteck symbolisiert).

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