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Nf01_2009 - Fischer, André

Abb. 3: Eine stimulierende Umwelt vermittelt Neuroprotektion und Neuroregeneration mittels epigenetischer Mechanismen. a. Nager, die in einer stimulierenden Umwelt (SU), d.h. einer Kombination aus körperlichem und kognitivem Training, gehalten werden zeigen verstärkte Histonacetylierung im Hippokampus. Links: Käfig für die Standardhaltung von Mäusen. Mitte: Immunblot-Analyse hippokampaler Lysate die 3 h, 24 h oder 2 Wochen nach SU untersucht wurden. Es zeigt sich eine spezifische Aufregulation verschiedener H3 und H4-Acetylierungen. Rechts: Mäuse in einer stimulierenden Umwelt, die aus Laufrädern und verschiedenen Spielzeugen besteht. b. Links: Im CK-p25-Mausmodell kann das p25-Protein, ein Risikofaktor für verschiedene neurodegenerative Erkrankungen inklusive Morbus Alzheimer, im adulten Tier induziert werden. Nach 6 Wochen p25-Produktion zeigen die Tiere eine starke Neurodegeneration im Vorderhirn, wobei das Kleinhirn (cb) nicht beeinträchtig ist [62]. Vier Wochen in einer SU sind ausreichend, um Lernen und Gedächtnis in CK-p25-Tieren, die bereits bis zu 25% der Vorderhirnneurone verloren haben, wiederherzustellen. Ein ähnlicher Effekt konnte durch die Gabe von HDAC-Inhibitoren (HDACi) erzielt werden, welche Histonacetylierung erhöhen. Rechts: Im Gegensatz zum CK-p25-Mausmodell beginnt die Pathogenese in Tiermodellen für amyloid Pathologie meist bei der Geburt. In verschiedenen Modellen konnte gezeigt werde, dass 5-6 Monate in einer SU die amyloid Pathologie deutlich reduzieren und gleichzeitig Lern- und Gedächtnisfunktionen wieder herstellen. Es ist zu vermuten, dass der positive Effekt der SU auch in diesem Fall über epigenetische Mechanismen vermittelt wird.

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