Neurowissenschaftliche Gesellschaft trick Neurowissenschaftliche Gesellschaft
Neurowissenschaftliche Gesellschaft Neurowissenschaftliche Gesellschaft Neurowissenschaftliche Gesellschaft
trick

Bilddatenbank



Liste Keywords:

S

Ihre Anfrage erzielte 1 Treffer

Nf01_2008 - Kössl, Manfred

Abb. 4: Locusta migratoria; Wanderwellen und DPOAE vor/nach Läsionen. (A) Aufblick auf das Tympanum, die durchgezogene Linie gibt Messpositionen an (in mm) für die Erfassung der Bewegung des Tympanums mit einem Laservibrometer. Markiert ist die Position des pyriformen Vesikels (PV) und des „folded body“ (FB). (B) Schallreizung mit Reintönen erzeugt ein Wwanderwellen-ähnliches Bewegungsmuster entlang der Messpositionen. Bei Stimulation mit tieffrequenten Signalen (3.3 kHz) werden sowohl PV als auch FB deutlich ausgelenkt. Hochfrequente Signale (26 kHz) führen zu einem Amplitudenmaximum am PV, ohne dass der FB ausgelenkt wird. (C) Blick auf die Innenseite des Tympanums mit dem Müllerschen Organ und PV. Der PV wurde durch eine Läsion vom Müllerschen Organ entkoppelt. (D) Sogenanntes DP-gram: Dargestellt sind DPOAE-Pegel für Schallstimuli konstanter Lautstärke und unterschiedlicher Frequenz (f2). Das Frequenzverhältniss f2/f1 war auf 1.08 eingestellt. Nach Läsion des PV sinken DPOAE üoberhalb von etwa 15 kHz fast auf den Pegel des Umgebungsrauschens ab (gestrichelte Linien: Mittelwert und SD des Rauschens). Bei einer nachfolgenden Läsion des FB und Müllerschen Organs am selben Präparat sinken die DPOAE-pPegel im gesamten Frequenzbereich. Dies macht deutlich, dass hochfrequente DPOAE nur bei intakter Verbindung der Sinneszellen zum PV entstehen. (A,B verändert nach Windmill et al. 2005; C,D verändert nach Möckel et al. 2007).

Download

bottombarleft bottombarsize bottombarright