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Nf03_2013 - Pape, Hans-Christian

Exkurs 1: Experimentelle Untersuchung zur Furchtkonditionierung und Furchtextinktion. (A) Während der Furchtkonditionierung wird in einer bestimmten Umgebung (Kontext A = konfigureller konditionierter Stimulus, cCS) ein Tonsignal (elementarer konditionierter Stimulus; eCS) präsentiert, das gemeinsam mit einem kurzen elektrischen Fußreiz (unkonditionierter Stimulus, US) endet. Die nachfolgende Präsentation des Konditionierungskontextes oder des konditionierten Tons löst eine typische Furchtreaktion aus (z.B. Freezing/Angststarre). Während des Extinktionstrainings wird der Ton wiederholt präsentiert, ohne dass ihm ein aversiver Stimulus folgt, sodass es zu einem Umlernen kommt. In diesem Umlernprozess wird eine neue Gedächtnisspur gebildet, die den Abruf des Furchtgedächtnisses unterdrückt. Der Nachweis, dass es sich hierbei um kein „Auslöschen“ des Furchtgedächtnisses im engeren Sinne handelt, wird durch das mögliche erneute Auftreten der Furchtreaktion auf das Tonsignal geführt. Dieser „Rückfall“ erfolgt entweder spontan (Spontaneous Recovery), oder wird durch die erneute Präsentation eines unkonditionierten Reizes (Reinstatement) bzw. die Testung in einer neuen Umgebung (Kontext C) (Renewal) bewirkt. (B) Die Lernkurve verdeutlicht anhand der Erfassung der Furchtreaktion (Freezing) die einzelnen Phasen der Gedächtnisbildung (Acquisition, Consolidation, Retrieval), die sowohl bei der Furchtkonditionierung als auch bei der Furchtextinktion unterschieden werden.

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