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Nf02_1998 - Birbaumer, Nils

Instrumentelle Selbstkontrolle langsamer Hirnpotentiale vom Vertex (Scheitelregion). Die Person beobachtet auf einem Bildschirm eine stilisierte Rakete (oder Ball), die sich nach rechts auf zwei Tore zu bewegt. Die Rakete stellt den Verlauf der SCP über einen Zeitraum yon 2 bis 10s dar. Wenn im rechten oberen Bildschirm ein A aufleuchtet, soll sie ihre SCP in Richtung negativ (oberes "Tor"), wenn ein B aufleuchtet, in Richtung positiv (unteres "Tor") steuern. Trifft die Person mit ihrem SCP in das richtige Tor, erhält sie einen Gutpunkt. Der Computer übersetzt die gefilterte Hirnstromkurve in ein leicht beobachtbares Signal (z.B. Rakete, Ball oder Ton) und registriert gleichzeitig Augenbewegungen und Muskelspannungen. Augenbewegungen und Muskelspannungen können das SCP-Signal artifiziell verändern, so daß der Rechner den entsprechenden Versuchsdurchgang sofort abbricht, wenn solche Artefakte auftreten. Danach kann sich die Person wenige Sekunden ausruhen, bevor der nächste Versuchsdurchgang beginnt. Pro Sitzung werden etwa 100 Versuchsdurchgänge wiederholt. Hat die Person signifikante Kontrolle über ihre SCP erlangt, so wird sie angehalten, ohne die sichtbare Rückmeldung bei Auftauchen des Buchstabens A oder B eine kortikale Negativierung oder Positivierung zu erzeugen. Diese Phase wird Transfer oder Generalisation genannt.

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