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Nf01_2006 - Thier, Peter

Hypothetisches Schema der neuronalen Grundlagen perzeptueller Eigenbewegungsinvarianz. Die Wahrnehmung visueller Bewegung basiert auf dem Ergebnis eines Vergleiches von Signalen über retinale Bildverschiebung (graue Teile des Schemas) mit einer Erwartung der visuellen Konsequenzen von Augen- und Eigenbewegungen (blau) im Bereich des temporo-parieto-okzipitalen Überganges (rote Teile des Schemas). Die Silhouette der Stadt wird ungeachtet der Verschiebung ihres Abbildes auf der Netzhaut als stationär erlebt, weil die Bildverschiebung in ihrer perzeptuellen Wirkung durch eine wohlbemessene Erwartung der visuellen Konsequenzen der Augenbewegung ausgelöscht wird. Diese Erwartung basiert auf einer Efferenzkopie, die vermutlich im supplementären motorischen Kortex entstehen dürfte und, durch Teile des Kleinhirns optimiert, den visuellen Rahmenbedingungen angepasst wird. Die retinalen Signale erreichen die Vergleichsinstanz unter Vermittlung früherer Anteile des kortikalen visuellen Systems wie Areae V1 und MT (im Schema nicht berücksichtigt).

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