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Nf02_2016 - Wenzel, Jan

Abb. 3: NF-κB-Signalwege. Man unterscheidet zwei verschiedene NF-κB-Signalwege. Beim klassischen Signalweg wird durch verschiedene Stimuli der IκB-Kinase(IKK)-Komplex aktiviert. Diese Aktivierung kann durch TGFβ-activated kinase 1 (TAK1) vermittelt werden. Der IKK-Komplex besteht aus den enzymatischen Untereinheiten IKK1 und IKK2, sowie aus der regulatorischen Untereinheit NF-κB essential modifier (NEMO). IKK phosphoryliert IκB-Proteine, wodurch diese im Proteasom abgebaut werden. Der Abbau inhibitorischer Faktoren führt dazu, dass der NF-κB-Komplex in den Zellkern wandern kann und dort als Transkriptionsfaktor die Expression verschiedener Zielgene steuert. Beim klassischen Signalweg besteht der NF-κB-Komplex häufig aus den Untereinheiten p50 und p65. Eine Aktivierung des alternativen Signalwegs wird durch die NF-κB-inducing kinase (NIK) vermittelt, die ebenfalls einen IKK-Komplex aktiviert. Anders als im klassischen Signalweg besteht der IKK-Komplex lediglich aus zwei IKK1-Untereinheiten. Im alternativen Signalweg führt diese Aktivierung meist zur proteasomalen Abspaltung einer IκB-Sequenz von p100, das danach zur NF-κB -Untereinheit p52 wird. Diese Untereinheit bildet mit RelB den aktiven NF-κB-Komplex, der dann in den Zellkern wandert und dort als Transkriptionsfaktor wirkt.

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