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Nf02_2011 - Zeilhofer, Hanns Ulrich

Rolle der Mikroglia bei der Entstehung von Hyperalgesie nach peripherer Nervenläsion. Dargestellt ist ein zentrales Neuron (Mitte) im oberflächlichen Dorsalhorn, das synaptische Signale von einer geschädigten sensorischen Faser (links) und einem hemmenden Interneuron (rechts) erhält. Mikrogliazellen (unten) stellen die funktionelle Verbindung zwischen den geschädigten Nervenfasern und einer verminderten synaptischen Hemmung dar. Nach peripherer Nervenläsion kommt es zur Freisetzung des Chemokins CCL2 aus den Endigungen geschädigter sensorischer Nervenfasern. CCL2 rekrutiert spinale Mikroglia durch Aktivierung von CCR2-Rezeptoren, was zudem zu einer vermehrten Expression von purinergen P2X4-Rezeptoren führt. Deren Stimulation durch ATP wiederum induziert über einen p38 MAP-Kinase-abhängigen Prozess die Bildung und Freisetzung von BDNF. BDNF wiederum bindet an trkB -Rezeptoren auf Neuronen im Dorsalhorn und bewirkt eine verminderte Expression des Chloridexporters KCC2, die letztlich zu einem Anstieg der intrazellulären Chloridkonzentration und einer Abschwächung der GABAergen und glyzinergen Hemmung führt. BDNF verbindet somit die Aktivierung von Mikroglia mit einer verminderten synaptischen Hemmung im Dorsalhorn.

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