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Nf02_2012 - Greifzu, Franziska

Zwei Modelle erfahrungsabhängiger Plastizität im Sehsystem von Mäusen: Augendominanzplastizität (A D) und sensorisches Lernen (E,F) nach monokularer Deprivation (MD). (A D): Aktivierung der primären Sehrinde (V1) nach Reizung des kontra- beziehungsweise ipsilateralen Auges vor (A) und nach MD (B) und deren Quantifizierung (C) beim gleichen Tier. (A,B) Gezeigt sind grauwertkodierte Aktivitäts- (oben) und farbkodierte Polarkarten (unten) aus dem binokularen Teil der linken Sehrinde. Die Stärke der Aktivierung ist als Änderung in der Reflektion (x10-4) dargestellt. Vor MD ist der durch Reizung des kontralateralen Auges induzierte Aktivitätsfleck dunkler als der des ipsilateralen Auges, der Augendominanzindex (ODI) ist positiv und die ODI-Karte gelb-rot (rot repräsentiert positive, blau negative ODI-Werte), das heißt, das kontralaterale Auge dominiert die V1-Aktivität (A). Nach 7sieben Tagen MD des kontralateralen (rechten) Auges kommt es zu einer Augendominanzverschiebung in Richtung des offenen (ipsilateralen) Auges: Das offene Auge aktiviert die Sehrinde jetzt stärker, der ODI ist verringert und die ODI-Karte weist kühlere Farben auf (B,C). (D) Änderung der ODIs nach MD: Werte fallen von positiven (kontralaterale Dominanz) auf Werte um 0 ab, das heißt, beide Augen aktivieren V1 jetzt ähnlich stark. (E,F) Tägliches Training im optomotorischen System (E) führt zu einer deutlichen Erhöhung der Sehschärfe des offenen Auges nach MD (F).

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