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Nf01_2015 - Kral, Andrej

A: Resultate von kortikalen Kartierungsexperimenten, bei denen kortikale Feldpotenziale an der Oberfläche des Feldes A1 mit hoher räumlicher Auflösung registriert wurden. „No implantation“ bezeichnet einen Datensatz von einem gehörlosen Tier, welches keinerlei Hörerfahrung hatte. X-Y Koordinaten entsprechen der Position der Ableitung in rostrocaudaler (X) und dorsomedialer (Y) Richtung. Amplitude (Z-Achse) ist die Amplitude der ersten positiven Komponente des Feldpotenzials (Pa). Auch ein gehörloses Tier zeigt im primären auditorischen Kortex Antworten auf elektrische Stimulation des Hörnervs, was die grundlegende Funktionalität des Hörsystems ohne Hörerfahrung beweist. „Implantation age ~3 mo.“ bezeichnet die Gruppe der gehörlosen Tiere, die mit ca. 3 Monaten ein Cochlea-Implantat bekommen haben und 2-5 Monate lang stimuliert und trainiert wurden. Diese Tiere zeigten mit steigender Stimulationsdauer eine langsame Expansion des aktiven Areals und eine Vergrößerung der Amplituden der Feldpotenziale. Bei Tieren, die spät implantiert wurden („Implantation age 6 mo.“) haben sich zwar die Feldpotenziale durch die Stimulation verändert, aber die Expansion des aktiven Areals war geringer. Bild mit freundlicher Genehmigung aus Kral und Sharma (2012).. B,C: Als Beispiel quantitative Analyse der Antworten mit Vergleichen zwischen dem stimulierten und nichtstimulierten Ohr am Kortex ipsilateral zum implantierten Ohr, mit freundlicher Genehmigung aus Kral et al. (2013b), mit Erlaubnis zur Reproduktion. Gezeigt sind Amplitudenvergleiche (B) und Latenzvergleiche (C). Einseitig hörende (grüne Farbe) und einseitig implantierte gehörlose Tiere (rötliche Farbe) zeigen sowohl in Latenzen als auch in Amplituden eine Verschiebung zum hörenden Ohr (kürzere Latenzen, größere Amplituden) und auch eine Abhängigkeit vom Alter, bei dem das einseitige Hören einsetzte. Bei später Versorgung (6 Monate) zeigten sich nur geringe Veränderungen zu gehörlosen Tieren (rote Rechtecke).

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