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Nf03_2010 - Schwab, Jan

Innervation der sekundär lymphatischen Organe: Auswirkungen der Rückenmarkverletzung. Eine Verletzung des Rückenmarks kann sowohl die graue und weiße Substanz betreffen und damit je nach Läsionshöhe direkt das im Myelon lokalisierte sympathische (thorakolumbal: Th1-L3) und/oder parasympathische (sakral: S2-4) Nervensystem schädigen (preganglionärer Schaden) (1). Darüber hinaus sind häufig auch umliegende Strukturen, wie die spinalen Efferenzen (2) und/oder der sympathische Grenzstrang geschädigt (3). Die zum Ganglion coeliacum führenden Nerven auf Höhe thorakal 5 bis thorakal 9 (Th5-9) bilden die hauptsächliche Innervation immunologisch relevanter Organe wie der Milz. Darunter liegende Nerven tragen nur noch unbedeutend zu dieser Innervation bei (Th10-12). Eine Verletzung oberhalb dieser Innervationshöhe hat deshalb einen besonders ausgeprägten Einfluss auf die Immunsuppression nach Rückenmarkverletzung, als eine Verletzung unterhalb dieser Höhe.

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