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Nf01_2015 - Grothe, Benedikt

Das Jeffress-Modell und seine Vorhersagen. (A oben): Der Jeffresssche Schaltkreis besteht aus Koinzidenzdetektorneuronen (farbige Kreise) die über Axone (rot) vom linken und rechten Innenohr getrieben werden. Sie sind dabei so entlang der Axone angeordnet, dass die binauralen Laufzeitdifferenzen (ITDs) räumlich angeordnet werden (Farbskala von grün bis orange). (A unten) Die Laufzeitdifferenz zwischen den Eingängen von beiden Ohren bestimmt, zu welcher ITD eine Zelle maximal feuert. So feuert z.B. die orange Zelle maximal bei einer besten ITD von 120µs (senkrechte Linie). (B) Die beste ITD einer Zelle ist im Jeffress-Modell unabhängig von der Stimulusfrequenz, da sie ausschließlich über eine axonal zeitliche Verzögerung realisiert wird. (C) Das Produkt aus bester ITD und Stimulusfrequenz heißt beste Phase (best IPD) und liegt auf einer Ursprungsgerade als Funktion der Frequenz. Die Steigung dieser Gerade entspricht der besten ITD. (D) Das Jeffress-Modell sagt vorher, dass alle ITDs im physiologischen Bereich (blauer Balken in A; hier +/- 160µs) gleichmäßig vertreten sein sollten, da jede Zelle mit ihrer Aktivität genau eine ITD repräsentiert.

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