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Nf02_2015 - Budde, Thomas

Das thalamokortikale Netzwerk am Beispiel des visuellen Systems. Der Sehnerv leitet die visuelle Informationen von der Retina über erregende Synapsen an die Schaltneurone (gelb) und lokalen Interneurone (orange) des visuellen Kerns (dLGN) im Thalamus. Bei hyperpolarisiertem Membranpotenzial der Schaltneurone erfolgt nur eine eingeschränkte Weiterleitung der visuellen Signale zum Kortex (z. B. im Schlaf). Bei depolarisiertem Membranpotenzial der Schaltneurone leiten sie die visuelle Information zur weiteren Verarbeitung über erregende Synapsen an Schicht IV-Neurone des primären visuellen Kortex. Anatomisch betrachtet positioniert sich der NRT wie eine Hülle um den Thalamus und grenzt ihn so vom Kortex ab. Sämtliche Projektionen vom Thalamus zum Kortex und umgekehrt weisen kollaterale Verbindungen zu den inhibitorischen Neuronen des NRT (orange) auf. Innerhalb des thalamokortikalen Netzwerkes entstehen so mindestens zwei Rückkopplungsschleifen. Eine Schleife geht von Schicht VI-Neuronen des Kortex aus und führt über erregende Synapsen zurück zu den Schalt- und lokalen Interneuronen des dLGN, während in der zweiten Schleife die NRT-Neurone die dLGN-Schaltneurone inhibieren. Verbindungen vom Kortex zum NRT sind hier aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt. Abkürzungen: -, GABAerge/inhibitorische Synapse; +, glutamaterge/erregende Synapse, dLGN, Nucleus geniculate laterale pars dorsalis; IV und VI, kortikale Schichten IV und VI; NRT, nucleus reticularis thalami; TC, thalamokortikales Schaltneuron.

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